TAGUNG - "Aus- und Weiterbildung für muslimische Betreuungspersonen in der Schweiz"
Universität Bern, Hochschulstrasse 4, Kuppelraum März 2013, Teilnahme nur über persönliche Einladung
Ziel und Ablauf der Tagung
lm Zentrum der Tagung stehen folgende Fragen:
- Warum soll sich eine säkularisierte Gesellschaft um die Ausbildung von religiösen Betreuungspersonen kümmern? - Welches lnteresse haben Muslime in der Schweiz an einer vom Staat geförderten religiösen Aus-und Weiterbildung? - Welche Bildungsinstitutionen könnten sich an einer solchen Aus- und Weiterbildung beteiligen? - Wo liegt das lnteresse Schweizer Universitäten an islamischer Theologie und unter welchen Bedingungen wäre eine solche möglich?
Antworten auf diese und weitere Fragen sollen an der Tagung interaktiv gesucht werden. Nach einem Einführungsreferat mit gesellschaftspolitischen Überlegungen zum Thema folgt ein Erfahrungsbericht zur islamischen Theologie an deutschen Universitäten. lm Hauptreferat werden die wichtigsten Ergebnisse und zentralen Fragen der Diskussionen der Arbeitsgruppe ,,Aus- und Weiterbildungsprogramme für lmame und religiöse Betreuungspersonen" präsentiert. Dabeiwerden mögliche Modelle von Lehrangeboten skizziert.
Eine kuze Diskussion zu Sachfragen schliesst den Morgen ab.
Der Nachmittag beginnt mit einem Referat und zweianschliessenden Repliken zur islamischen Theologie. lm Rahmen eines diskursiven Austausches mit Tagungsteilnehmenden werden inhaltliche und formale Erfordernisse für den Aufbau eines Lehrstuhls für islamische Theologie an einer Universität identifiziert.
Weiter soll die Bedeutung der islamischen Theologie für konkrete Fragen in der Religionslehre und der sozialen Arbeit diskutiert und anhand eines Erfahrungsberichts aufgezeigt werden. Gemeinsam können mögliche Bildungsangebote präzisiert und die Bedürfnisse der muslimischen Bevölkerung thematisiert werden.
Das Resultat der Diskussionen ist offen: Die Tagung soll klärende Hinweise für mögliche Modelle von Bildungsangeboten und das weitere Vorgehen im Hinblick auf eine geplante zweite Tagung der Arbeitsgruppe bringen.
Zielpublikum Die Tagung richtet sich primär an lmame und weitere Vertreter der muslimischen Gemeinschaften sowie an den akademischen Lehrkörper, an Religionslehrende und an Fachleute für soziale Arbeit. Zudem sind lnteressierte aus anderen Bereichen von (muslimischer und nichtmuslimischer) Kultur und Gesellschaft ebenfalls an gesprochen.
Weitere Fragen:
- Brauchen Muslime den Staat für Aus- und Weiterbildungen von lmamen und religiösen Betreuungspersonen? - Was könnte eine universitäre Ausbildung zukünftigen religiösen Betreuungspersonen bringen? - Welche Art von Ausbildung ist sinnvoll? - Welche Thematik steht bei einer universitären Ausbildung im Vordergrund? - Welche Möglichkeiten gibt es in der Schweizer Bildungsstruktur für theologische Ausbildung? - Wie könnte ein Ausbildungsmodell für islamische Theologie an einer Universität aussehen? - Warum sind aus Sicht der Schweiz Aus- und Weiterbildungsprogramme einzurichten? - Können solche Programme der Ausbildung von lmamen förderlich sein? - Welche Vor- und Nachteile bringt ein national koordiniertes Aus- und Weiterbildungsprogramm?
Weiteres:
- Wie ist die staatspolitische Verankerung/gesellschaftspolitische Voraussetzung? - Haben Universitäten ein lnteresse, islamische Theologie in ihr Angebot aufzunehmen? - Unter welchen Bedingungen ist dies möglich? (richtet sich an Verantwortliche an den Universitäten.)
Stellungnahme zur TAGUNG vom 14.3.2013 "Aus- und Weiterbildung für muslimische Betreuungspersonen in der Schweiz"
- Warum soll sich eine säkularisierte Gesellschaft um die Ausbildung von religiösen Betreuungspersonen kümmern?
Auch in einer säkularisierten Gesellschaft gibt es viele religiöse Menschen. Religion gibt den Leuten spirituellen Halt, vermittelt ethische Werte und wirkt somit gesellschaftlich friedensstiftend. Wenn allerdings die Vermittlung geistiger Lebensgrundlagen in falsche Hände gerät (in die Hände halbgebildeter, eingebildeter, fanatischer, unausgewogener, unwissender Personen) gefährdet dies ein respektvolles Zusammenleben. Daher sollte es im Interesse auch des Staates liegen, dass qualifizierte Lehrpersonen die Inhalte der Religion vermitteln. Voraussetzung ist natürlich, dass im Staat die Religion NICHT als volksverdummendes, der Irrationalität verhaftetes "Rauschmittel" erachtet wird.
- Welches Interesse haben Muslime in der Schweiz an einer vom Staat geförderten religiösen Aus-und Weiterbildung?
Wahrscheinlich sind nicht alle Muslime dafür, weil sie ev. befürchten, dass der staatlich geförderte, derart gelehrte Islam auch vom Staat zensiert wird und die Religion verfälscht wird. Andererseits verfügen die Muslime im Land ? wenigstens zur Zeit - selbst weder über ausreichend professionelle und Strukturen oder genügend finanzielle Mittel, noch haben sie die dafür erforderliche grundlegende Einheit erreicht, um die positive und authentische Vermittlung der religiösen Inhalte zu organisieren. Daher sollte das Wagnis eingegangen werden, einen für alle akzeptablen Lehrstoffplan zu entwickeln, der auch verschiedene theologische Strömungen wissenschaftlich darstellt Ein weiterer Vorteil für die Muslime läge dann in einem Unterricht, der landesweit einem gleichen didaktischen und wissenschaftlichen Qualitätsstandard entspricht und aufgrund der Transparenz auch öffentlich stets in Frage gestellt und weiter entwickelt werden kann. Heute ist es für Eltern manchmal schwer, umfassend gebildete Lehrer zu finden.
- Welche Bildungsinstitutionen könnten sich an einer solchen Aus- und Weiterbildung beteiligen?
Al-Azhar Universität, schweizerische Universitäten für Theologie, bereits bestehende Institutionen, die Unterrichtsmaterial entwickelt haben und Unterricht erteilen. Grundsätzlich sollten für die Vorbereitungsplanung in der Schweiz alle ? wenigstens bereits in Europa - auf diesem Gebiet (mit)wirkenden Institutionen hinsichtlich einer möglichen Kooperation berücksichtigt und deren Curriculum auf Eignung durch eine zu gründende Fachgruppe evaluiert werden. Über die möglichst heterogene Zusammenstellung dieser Fachgruppe sollte gut beraten werden.
- Wo liegt das Interesse Schweizer Universitäten an islamischer Theologie und unter welchen Bedingungen wäre eine solche möglich?
Antwort darauf wäre von Seiten der Universitäten zu formulieren. z.B. Universitäten haben das Interesse REALITÄTEN abzubilden, zu analysieren und zu verstehen. RELIGION ist auch, wenn nicht sogar wesentlich über ihre tatsächlich praktizierte Form (besser) zu verstehen.
Die Universität Zürich hat im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds eine Studie zu diesem Thema erarbeitet. Wir können uns daher vorstellen, dass die Uni Zürich auch an der praktischen Umsetzung der Ergebnisse interessiert wäre.
Muhammad HANEL in Zusammenarbeit mit der VIOZ KOMKOM (Kommunikationskommission)
Zitat von M.M.HANELNur eine kurze Zusammenschau über diese "halböffentliche" Veranstaltung:
Für mich war es die erste Veranstaltung in der Schweiz, welche über eine Kooperation des Bundes mit den Muslimen organisiert wurde, die mir WIRKLICHE Freude beschert hat. Woran das lag? Natürlich daran, weil diese Veranstaltung nicht unter der alleinigen Kontrolle des Sicherheitsdepartements ablief - sondern die Wissenschaft die Patronanz übernahm.
Antonio LOPRIENO, Rektor der Uni Basel und Leiter der Arbeitsgruppe (hier ein kurzes Interview mit ihm, welches die Zielsetzung des Unterfangens bestens zum Ausdruck bringt, im SF http://www.srf.ch/news/schweiz/imame-sol...gebildet-werden ) hat mit verhaltener und doch brillanter Rhetorik und, mit Verlaub - staatsmännisch zu nennendem Humor das, unter Muslimen und Schweizer Bildungselite gleichermaßen gewünschte Projekt, bekannt und beliebt gemacht.
Staatssekretär für Bildung, Mauro Dell'AMBROGIO machte auf äußerst sympathische Weise die nicht leichte Rolle des Staates nachvollziehbar, welcher im Auftrag des säkularen Rechtsverständnisses für eine ausgewogene Bildung auf möglichst hohem Niveau zu sorgen hat.
Professor Reinhard SCHULZE vermochte mich mit seiner zutiefst überzeugenden und ? wie ich es empfand - emotionalen Rede über das Erfordernis, islamische Theologie auf schweizerischem Hochschulniveau zu verankern, bis in mein Gemüt hinein zu berühren. Vielleicht auch deshalb, weil ich wie er, ein Wagender durchs Diesseits bin, der es als Auftrag des Lebens erachtet, sich der Erkenntnis, dem Absoluten in nimmer endendem Abenteuer anzunähern.
Rektor der Universität Tübingen, Bernd ENGLER sollte mit seiner freien, "deutsch-geradlinigen" akademischen Haltung all jene denkenden, aber der Thematik noch kritisch gegenüberstehende Menschen überzeugt haben, dass Religion ganz allgemein, der Islam speziell ? und nicht primär aus sicherheits- oder integrationspolitischen Gründen, jedenfalls seinen berechtigten Platz an europäischen Universitäten zu finden hat.
Imam Youssef IBRAM hielt der starken und auch mächtigen Tradition die Stange und warnte vor einer Abkehr von Verlässlichem.
Imam Sakib HALILOVIC verwies auf eine "Dreifaltigkeit" die zum Gelingen des Projektes zusammenwirken müssten:
- Die bestehenden Ausbildungsstätten in der Schweiz - Muslimische Gemeinschaften in der Schweiz (Dachorganisationen oder Basisgemeinden, ...) - Bestehende renomierte Ausbildungsstätten in der Welt (Kairo, Sarajevo, Ankara, Damaskus, Medina, ...)
Selbst Michele GALIZIA (EDI) zeigte im Verlauf seine lächelnde Seite, scherzte am Ende gar mit dem Verfasser dieser Zeilen und nahm nicht nur dessen Begeisterung als Auftrag an ? WEITER ZU ARBEITEN. So möge es denn sein ? isA.
Arbeitsgruppe ,Aus und Weiterbildungsprogramme für Imame und religiöse Betreuungspersonen" Teilnahme nur mit persönlicher Einladung
Zweite Tagung zum Thema ?Auf dem Weg zum Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft"
Universität Freiburg, Boulevard de Perolles 90, Saal Deiss 13. März 2014, 9h30 ? 16h15
Tagungsablauf 9h30 Kaffee/Tee
10h00
Begrüssung durch: - Prof. Dr. Guido Vergauwen, Rektor der Universität Freiburg - Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe ?Aus-und Weiterbildungsprogramme für Imame und religiöse Betreuungspersonen" Staatsrat Jean-Pierre Siggen, Kanton Freiburg, Direktion für Erziehung, Kultur und Sport 10h15
Zitat von M.HanelHier nun meine Eindrücke, welche ich versuche, zwischen maximaler Information und minimaler Länge in der Ausführung darzustellen:
Prof. LOPRIENO informiert über die Vorbereitungsgruppe, die verschiedene Gruppen (stakeholder: a.) Akademiker, b.) islamische Community auf ein sinnvolles Minimum reduziert, c.) Vertreter der Zivilgesellschaft) mit verschiedenen Zielen, aber mit gemeinsamen Engagement zusammenband. um zum Ergebnis eines "idealen Curriculums" zu kommen. Da dies tatsächlich als "Kopfgeburt" zu bezeichnen ist, fehlt nun die PRAXIS. Die Universität Freiburg, welche die erforderliche Begeisterung für das Projekt zeigte, hat nun die autonome Projektführung übernommen, diese praktische Umsetzung in die Wege zu leiten. Dafür gebührt ihr, auch dem Kanton herzlichster Dank!
Wir befinden uns also im Übergang von der idealtypischen Phase zur operativen Phase, die NUR gelingen kann, wenn sie durch ISLAMISCHE/MUSLIMISCHE Präsenz begleitet und im BESTEN SINNE getragen wird!
Einen BEIRAT, wofür es der Zustimmung der UNI Freiburg bedarf, zu erstellen, ist Auftrag der Vorbereitungsgruppe (siehe auch die Wortmeldung von Prof. Harun BEHR unten)
Struktur des geplanten ?Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft"
Einführung: Prof. Dr. Guido Vergauwen
Kommentare: Imam Sakib Halilovic, Schlieren;
Zitat von M.HanelImam Halilovic meint, dass die absolute der Muslime in der Schweiz, auch die Landeskirchen und die Gesellschaft dem Projekt positiv gegenüber stehen, auch wenn wes Kritiker und Skeptiker gibt
Dr. Rifa'at Lenzin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin
Zitat von M.HanelIhre anfängliche Skepsis dem Projekt gegenüber habe sich nun geändert. Dazu habe die hervorragende Präsentation des Projektes, gute Struktur im Rahmen des Möglichen und der machbare & dialogische Ansatz beigetragen. Desweiteren werden folgende Punkte befürwortend hervorgehoben:
wechselseitiger Blick Fokussierung auf die interreligiöse Ethik das Anstreben einer Reflexionskultur die Religionen, die Religionsgesellschaften als Ressourcen für die Gesellschaft zu nutzen.
Anregungen:
Zielgruppen weiterzufassen (Wortmeldung: Lehrer, Diplomaten, medial Schaffende, etc.) Nachzufragen: WER ist die islamische Communitiy? Nat. nicht nur die "organisierten Muslime", sondern auch die muslimische Zivilgesellschaft Das Konzept der Gastprofessur ist positiv zu sehen, um Erfahrungen zu sammeln, bevor man sich endgültig festlegt - doch sollte dieser Zeitraum nicht "ewig" ausgedehnt werden. Beirat ist wichtig, um eine breite Abstützung in der muslimischen Gesellschaft zu etablieren (siehe Harun BEHR unten) Freiburg ist ein idealer Standort (bilingual, ...)
Wenn das Projekt wie angedacht gelingt, ist es ein wichtiger Stein auf dem Wege der Integration und ein gedeihliches Zusammenleben.
anschliessend Diskussion (ab 10h45)
Zitat von M.HanelFRAGEN, REFLEXIONEN aus dem Publikum (die Antworten sind im weiteren Text "eingebettet" und werden hier nicht sofort umfänglich wiedergegeben):
Muslime MUSS man in ihrer Diversität einbeziehen! WAS soll bei diesem Projekt herauskommen? WO werden die Absolventen arbeiten können? WIE werden die Finanzen geregelt? WIE schätzen die Muslime die Nachfrage ein? Gibt es eine KRITISCHE Masse, um das Projekt funktionieren zu lassen? Die große Masse der Muslime (musl. Zivilgesellschaft) ist nicht sichtbar! WELCHER Islam soll/wird vermittelt werden? Die Herausforderung der EXTREME muss aufgegriffen werden!
ANTWORTEN VERGAUWEN:
Die beruflichen Optionen hängen von den Organisationen ab. (Anmerkung HANEL: nun allerdings NICHT nur von den MUSLIMISCHEN Organisationen, wenn man die Adressaten- Zielgruppe erweitert wird!) Kritische Masse muss sich erweisen. Man muss gut aufpassen, um sich nach innen und aussen kompetent auszuweisen.
ZUSAMMENFASSUNG LOPRIENO:
Bestimmte Stichworte stechen immer wieder prägnant hervor:
VIELFALT - DIVERSITÄT PERSPEKTIVEN ERWARTUNGEN
Letztlich (ist es wohl der Weg der Wissenschaft:) kann man bei diesem Projekt noch nichts absolut Konkretes (vorher)gesagt werden, sondern vielmehr muss das GLEICHGEWICHT erst gefunden werden. Auch wurden ganz bewusst spezifische Entscheidungen noch vermieden, um einer maximalen Entwicklung Raum zu geben - das Risiko ist bekannt.
11h15
Forschung und Ausbildung in islamischer Theologie am ?Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft"
Einführung: PD Dr. Hansjörg Schmid, Projektleiter ? Zentrum für Islam und Gesellschaft an der Universität Freiburg;
Zitat von M.HanelHier der Link zur Präsentation: Forschung am "Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft" (SZIG)
Präsentation: Forschung am "Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft in französischer Sprache" (SZIG)
Zitat von M.HanelProf. Dr. Reinhard Schulze, Universität Bern Das Besondere an diesem Projekt ist die Kunst der Beschränkung, da ja nur 1 wissenschaftlicher Auftrag vollzogen werden kann/soll. In Deutschland gibt es im Gegensatz dazu verschiedene Institutionen, auch in der muslimischen Welt - um den breiten und weiten Bereich abzudecken. Und jetzt kommt die KLEINE SCHWEIZ und will eine besondere Funktion?
Das Zentrale am Projekt ist im "Titel" definiert, es geht beim "Zentrum für Religion & Gesellschaft" um REGELN und NORMEN des Zusammenlebens!
Es geht darum, WERTE aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu BEGRÜNDEN!
Warum also nicht die Diskussion führen, WARUM "Freiheit" begründbar ist (aus der Sicht der Religionen, des ISLAM).
Zentral ist es, den Islamdiskurs im Rahmen der zivilen, säkularen Ordnung zu führen und nicht als NORMATIVEN Diskurs!
Die herausfordernde Frage ist: WIE können Religionsgesellschaften begründen, hierbei positiv mitzuwirken. Kann eine Metaperspektive religiöser Beteiligung als positiver gesellschaftlicher Beitrag erreicht werden?
Kommentare:
Imam Radouan Samir Jelassi, Lugano;
Zitat von M.HanelAls erster, in der Schweiz ausgebildeter Imam ist er der Meinung, dass dieser neue Ansatz der Kooperation zwischen der Akademie, der Zivilgesellschaft und der muslimischen Gesellschaft ein gewinnträchtiges Kapital sei und die SCHWEIZ VORBILD sein KANN! (Hanel: natürlich, doch WILL sie? Oder anders gesagt: ist sie bereit, das zu WOLLEN, was funktionieren, was sie TUN MUSS, um zu einer positiven (ganz im Sinne Schulzes) gemeinsamen ZUKUNFTSGESTALTUNG zu gelangen?)
Um der GLAUBWÜRDIGKEIT des Schweizer Projekts wegen MUSS die Zusammenarbeit mit der gesamten muslimischen (akademischen) Welt etabliert werden, denn es GEHT darum, WELCHER Islam hier unterrichtet wird! Und diese Arbeit MUSS GEMEINSAM verrichtet werden! Jelassi will im Gegensatz zu Harun BEHR den Beirat, um zu zeigen, dass die Muslime in der Schweiz einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten. Die Öffnung muss anerkannt, gefördert und unterstrichen werden.
Prof. Dr. Harry Harun Behr, Universität Erlangen anschliessend Diskussion
Zitat von M.HanelBeginnt mit einer arabischen Qur'anrezitation (ohne deutsche Übersetzung, die ich hier nach meiner Übersetzung von Muhammad ASAD nachliefere) als Beispiel islamischen systematischen Denkens
2: 177
Wahre Frömmigkeit besteht nicht darin, eure Gesichter gegen Osten oder Westen zu wenden - vielmehr ist der wahrlich fromm, der an Gott glaubt, und an den Jüngsten Tag; und an die Engel, und die Offenbarung, und an die Propheten; und der aus seinem Vermögen spendet ? soviel ihm beliebt ? zugunsten seiner nahen Verwandtschaft, und der Waisen, und der Bedürftigen, und der Reisenden, und der Bittenden, und der Befreiung der Menschen aus Knechtschaft; und der dem Gebet treu ist, und die reinigende Abgabe bezahlt; und [wahrlich fromm sind] die, welche ihr Versprechen halten, wenn sie etwas versprechen, und geduldig im Unbill sind, und in harten Zeiten, und in der Gefahr: sie sind es, die sich als wahrhaftig erwiesen haben, und sie sind es, die sich Gottes bewusst sind.
Fussnoten: Somit hebt der Qur'an das Prinzip hervor, dass die bloße Übereinstimmung mit der äußeren Form nicht die Voraussetzungen der Frömmigkeit erfüllt. Der Hinweis auf die Hinwendung im Gebet in die eine oder andere Richtung schließt an den vorherigen Abschnitt an, die sich mit dem Thema der Qiblah befasste.
In diesem Zusammenhang trägt der Ausdruck "Offenbarung", gemäß den meisten Kommentatoren, eine grundsätzliche Bedeutung: er verweist ganz allgemein auf die Tatsache göttlicher Offenbarung. Was den Glauben an die Engel betrifft, wird diese hier vorausgesetzt, weil es durch diese geistigen Wesen oder Kräfte geschieht (die zum Zweig des al-ghaib gehören, d.h. einer Realität, jenseits menschlicher Wahrnehmungsfähigkeit), dass Gott Seinen Willen den Propheten offenbart und somit der gesamten Menschheit.
Der Ausdruck ibn as-sabil (wörtl., "Sohn des Weges") meint jede Person, die sich weit von Zuhause fort befindet, besonders jene, die nicht genügend Mittel haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten (vgl. Lane IV, 1302). In weiterem Sinne bzeichnet er eine Person, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage ist, kurzzeitig oder für immer nach Hause zurückzukehren: zum Beispiel, ein politischer Flüchtling oder Vertriebener.
Ar-raqabah (ar-riqab; Pl.) bedeutet wörtlich, "der Nacken", bezeichnet aber auch eine ganze Person. Metonomisch bedeutet der Ausdruck fi 'r-riqab "um Menschen von Knechtschaft zu befreien" und bezieht sich auf die Befreiung von Gefangenen und auch Sklaven. Da der Qur'an solche Ausgaben als frommes Tun bezeichnet, impliziert der Qur'an damit, dass die Befreiung der Menschen aus Knechtschaft (Abhängigkeit; MMH) = Abschaffung der Sklaverei ? eine der sozialen Aufträge des Islams darstellt. Zur Zeit der Offenbarung des Qur'an war die Sklaverei eine weltweite, institutionalisierte Einrichtung und eine sofortige Abschaffung wäre ökonomisch nicht möglich gewesen. Um diese Schwierigkeit zu bewältigen und gleichzeitig die mögliche Abschaffung aller Sklaverei zu bewirken, schreibt der Qur'an in 8:67 vor, dass von nun an nur mehr Gefangene in einem gerechten Krieg (jihad) als Sklaven genommen werden dürfen. Doch auch in Hinblick auf jene Menschen, die zur Zeit dieser Offenbarung (8:67) oder davor irgendwie in Sklaverei gefallen waren, hebt der Qur'an den großen Verdienst hervor, der in der Befreiung von Sklaven liegt und sieht diese als Sühne für verschiedene Überschreitungen vor (siehe z.B. 4:92, 5:89, 58:3). Zusätzlich hat der Prophet bei vielen Gelegenheiten betont, dass für Gott die bedingungslose Befreiung eines Menschen aus einer Knechtschaft unter die rühmenswertesten Taten fällt, die ein Muslim verrichten könne. (Eine kritische Analyse und Diskussion all dieser authentischen Überlieferungen zu diesem Thema, siehe Nayl al-Awtar VI,199 ff.)
Es geht nicht um MINARETT oder BURKA, sondern um Gott, Gebet, Verträge, Wirtschaften ... Es geht um philosophische Plausibilität, Spiritualität und nicht um eine DIENSTLEISTUNG an Muslime, sondern an die GESELLSCHAFT!
Die Verortung an der THEOLOGISCHEN Fakultät sieht er als problematisch.
Kritisch sieht er die Reduktion auf die 3 oben erwähnten stakeholder und noch kritischer sieht er die Einrichtung eines BEIRATES, dem dadurch ein quasi KLERIKALER Status, ein Status welcher im Islam grundsätzlich nicht vorgesehen ist, eingeräumt wird.
Die Hoheit gehört der autonomen Universität und nicht einem Beirat. . Die alleinige Verortung an der theologischen Fakultät könnte den Eindruck der Bevormundung ergeben (Stichworte: Deutungshoheit und medialer Ansprechpartner) also lieber ein INTERDISZIPLINÄRES Zentrum, da mehr als nur theologische Kompetenzen angesprochen werden wollen (Soziologie, Pädagogik, Rechtswissenschaft ...)
Islam(ische Lehre) war IMMER KULTURBEDINGT, daher sein RUF nach universitärer UNABHÄNGIGKEIT und nach der Kooperation mit anderen Lehrstandorten in der muslimischen Welt ... DARAUS ergibt sich die Attraktivität (Hanel: diesen letzten Standpunkt unterstütze ich vorbehaltslos). Dabei soll bedacht werden, dass die "Jugendlichen den Alten nicht mehr so sehr trauen" ... daher braucht es die POLITISCHE Unabhängigkeit in der Schweiz, die es in den muslimischen Herkunftsländern nicht gibt (daher auch die ablehnende Position zum BEIRAT, da es im Islam ohnehin keinen Beirat gibt).
Auf meine Nachfrage hat Prof. BEHR seine frei gehaltene Rede freundlicherweise für uns nachträglich zusammengefasst. HIER im PDF FORMAT
(ab 12h00)
12h45 Stehlunch
13h45
Koordination und Bedarfserhebung für Weiterbildung durch das ?Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft"
Einführung: Prof. Dr. Rene Pahud de Mortanges, Universität Freiburg
Zitat von M.HanelHier der Link zur Präsentation: Bedarfsanalyse im Bereich der Weiterbildung
Präsentation: Bedarfsanalyse im Bereich der Weiterbildung in Französisch
Kommentare: Yasemin Duran, Religionslehrerin;
Zitat von M.HanelFindet es schade, dass die Initiative für dieses Projekt nicht primär von den Muslimen ausging. Das Konzept der WEITERBILDUNG ist stimmig, da die GRUNDAUSBILDUNG den MUSLIMEN zukommt.
Durch das Projekt, der Ausbildung im öffentlichen Rahmen, wird die Zugehörigkeit der Muslime zur CH verstärkt. Die Imame in der Schweiz sind zur Zeit (abgesehen von ihrer theologischen Kompetenz) mehrheitlich nicht kompetent genug, um die zeitgenössischen Herausforderungen in der hiesigen Gesellschaft kompetent zu meistern. Die Anerkennung des Islam auf wissenschaftlicher Ebene sei ein wesentlicher und positiver Beitrag zur Integration.
Dr. Maliory Schneuwly Purdie, Universität Lausanne, GRIS; Dr. Bashkim Iseni, Forscher am Swiss Forum for Migration and Population Studies, Universität Lausanne
anschliessend Diskussion (ab 14h15)
Zitat von M.HanelEinige FRAGEN:
Wenn auf interreligiöse Sozialethik bei der Ausbildung fokussiert wird, wird denn überhaupt ein Imam oder interreligiöser Akteur ausgebildet? Wird dieses Zentrum denn dann die MEDIALE ANLAUFSTELLE für mediale Anfragen (Problematik des INFORMATIONSMONOPOLS) ? WO wird faktisch ausgebildet? (Hanel: Sind Seminare an islamischen Bildungsstätten geplant? Z.B. Irak, Ägypten, Iran ...) WELCHE beruflichen Optionen haben die Absolventen? Es entsteht der Eindruck der Missverständlichkeit, da es solche Zentren in muslimischen Ländern ja schon gibt. Es besteht die Gefahr der Entfernung aus der Tradition, wenn der Staat die Lehre übernimmt! Will man eine bessere Anpassung der Muslime oder die Lehre erklären? Führt dies Projekt nicht in die Verwirrung und Polarisierung? Warnung vor Arbeitslosigkeit wird von Hisham Maizar angesprochen, der auch auf die Notwendigkeit der Differenzierung zw. Imamen und religionsbetreuenden Personen als Sozialarbeiter hinweist. Hafid Ouardiri verweist auf das Erfordernis, dass das Zentrum auch den INTRARELIGIÖSEN Dialog der Muslime untereinander auf ein akademisches Niveau heben soll.
SCHULZE meint, dass es dieses Zentrum braucht es, um die Frage der Komplexität der Beziehung zw. Differenz und Konvergenz wissenschaftlich begründet zu beantworten (wenn ich, Hanel, das richtig verstanden habe).
Harun BEHR gibt einen integrationspolitischen Auftrag zu bedenken, dass bei den Muslimen viel soziales Kapital brach liegt.
Andreas TUNGER-ZANETTI bemerkt einen gew. Trend zu einem (durchaus legitimen) "Wunschkonzert" und fragt nach, resp. regt eine Vernehmlassung an, auch um den muslimischen Organisationen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. GALIZIA informiert, dass die vorgesehen ist.
Der Freidenker Valentin ABGOTTSPON bringt seine grundsätzliche Kritik gegenüber theologischer universitärer Ausbildung von Klerikern (nicht von Religionswissenschaftlern), die er in den eigenverantwortlichen Bereich der religiösen Gesellschaften verweist, zum Ausdruck. Weiters fragt er nach der Finanzierung und schlägt vor, dass die Katholiken einen Lehrstuhl (aufgrund halbleerer Vorlesungssäle) abgeben sollten.
ANTWORTEN LOPRIENO:
Zur Arbeitsperspektive muss gesagt werden, dass diese ZURZEIT nicht wirklich gegeben ist. Die Idee allerdings ist, dass man solche KOMPETENZEN vermittelt, die derart ansprechen, dass die Ergebnisse ATTRAKTIV sein werden.
Es geht hier um WEITERBILDUNG für bereits kompetente Personen und nicht um eine GRUNDAUSBILDUNG (siehe Wortmeldung Duran, die zeitlich NACH dieser Wortmeldung erfolgte, auch wenn sie oben gelistet ist; Hanel) und im zweiten Moment findet sich die weitere Form.
Ob dieses Zentrum eine Adresse für die Deutungshoheit wird können wir nicht sagen, das wird sich ergeben, denn WIR beschließen dies nicht. Doch werden Attraktivität und Intelligenz angestrebt - und dadurch werden die richtigen Antworten gefunden.
Durch den Gang in die operative Phase wird das Projekt in die Öffentlichkeit gestellt.
Erweiterung des nationalen intellektuellen Kapitals wird primär durch die Universität finanziert. Das Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat eine Anschubfinanzierung in Aussicht gestellt. Ab 2017 erwartet man eine Beteiligung weiterer Universitäten. Auch die Gründung einer Stiftung ist angedacht.
Ganz grundsätzlich wir aus dem säkularen wissenschaftlichen Verständnis die Realität zu reflektieren, der Anspruch rechtfertigt, die Theologie NICHT aus den Universitäten zu verbannen.
Das Projekt wird nur erfolgreich sein können, wenn es interdisziplinär und dialogisch aufgefasst wird, die Diversität berücksichtigt.
Eine religionswissenschaftliche Abstrahierung ist nicht das Ziel, weil wir es mit Menschen und deren Fragen zu tun haben.
Muslime gestalten die Gesellschaft positiv mit und daher sollen sie auch finanziell unterstützt werden.
Wesentlich ist das Zusammenführen von KOMPETENZEN & PARTIZIPATOREN und die KOOPERATION zwischen diesen. Dies ist auch für die finanzielle Absicherung erforderlich.
GLAUBWÜRDIGKEIT und AUTHENTIZITÄT sind Schlüsselbegriffe daher muss genau hingehört werden, was Muslime zu sagen haben (das gilt auch vice versa; M. Hanel)
Das politische Ziel MUSS genauer definiert werden in Hinblick auf die 2te und 3te Generation der Muslime im Land.
NÄCHSTE SCHRITTE:
INFORMATION der Öffentlichkeit und der politischen PROJEKTGEGENER INFORMATIONEN zusammenführen und KONTAKT zu den MUSLIMISCHEN ORGANISATIONEN herstellen ENGAGEMENTS eines KOORDINATORS Die INNERE STRUKTUR des ZENTRUMS einzurichten --> KONSTITUIERUNG des BEIRATS und all dies innerhalb eines relativ knappen Zeitrahmens.
16h15 Ende der Tagung
Zitat von HanelMein persönlicher EINDRUCK: Eine gewisse Anspannung lag diesmal über der dennoch als gelungen zu bezeichnenden Veranstaltung. Der Übergang zur operativen Phase dürfte der Grund hierfür gewesen sein. Oder war es das verstärkte Vorhandensein der Presse? War bei der vorherigen Veranstaltung das Sprühen idealen akademischen Geistes, gleich einem aufwändigen Feuerwerk mit erfreutem Staunen zu genießen, schien diesmal eine gewisse Erschöpfung spürbar zu sein und ich vermisste diese "Begeisterung".
Doch eines lässt mich selbst beim Schreiben dieser Zeilen lächeln. Monsignore GALIZIA glänzte als Moderator der Veranstaltung nicht nur mit stets kompetenter Zusammenfassung der Wortmeldungen und Präsentationen - nein - er strahlte mit seinem, die gesamte Veranstaltung leicht und ungezwungen hindurchgetragenem Lächeln und trug so wesentlich zur Entspannung, der von mir leicht angespannt empfundenen Gesamtatmosphäre wohltuend bei ... wenn ich mir diese Bemerkung gestatten darf.
Mir scheint, dieses Projekt ist auf gutem Wege, isA.
«Nicht die Idee eines verrückt gewordenen Rektors» Freiburg i. Ü., 7.3.14 (Kipa) Das geplante «Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft» an der Universität Freiburg sieht Rektor Guido Vergauwen durch einen politischen Vorstoss von bürgerlichen Kantonsparlamentariern gefährdet. Es werde deshalb jetzt das Gespräch mit der Freiburger Kantonsregierung gesucht, sagte Vergauwen in einem Interview mit den «Freiburger Nachrichten» (7. März). http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=252452
Ein Ort für islamische Gläubige in der Schweiz http://www.srf.ch/news/regional/bern-fre...-in-der-schweiz An der Universität Freiburg soll ein schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft entstehen. Das soll Leute weiterbilden, die mit dem Islam in Kontakt sind. Imame, aber auch Sozialarbeiter oder Pflegepersonal. Bürgerliche Politiker wollen das Zentrum verhindern.
«Nicht die Idee eines verrückt gewordenen Rektors» IMAMENAUSBILDUNG in der SCHWEIZ Freiburg i. Ü., 7.3.14 (Kipa) Das geplante «Schwei-zerische Zentrum für Islam und Gesellschaft» an der Universität Freiburg sieht Rektor Guido Vergauwen durch einen politischen Vorstoss von bürgerlichen Kantonsparlamentariern gefährdet. Es werde deshalb jetzt das Gespräch mit der Freiburger Kantonsregierung gesucht, sagte VERGAUWEN in einem Interview mit den «Freiburger Nachrichten» (7. März).
MUSLIME IN DER SCHWEIZ "Einbindung - das beste Mittel gegen Fundamentalismus" http://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft...ue&cid=38125648 "Imamausbildung", "Hassprediger": Das an der Universität Freiburg geplante Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft löst Ängste aus. Das neue Angebot sei auf den Dialog zwischen den Religionen ausgerichtet, entgegnet Rektor Guido Vergauwen.
Gründung des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft weckt Hoffnungen http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=252679 Alles hängt von «Glaubwürdigkeit» des Lehrpersonals ab Freiburg i. Ü., 14.3.14 (Kipa) Wenn die Muslime in der Schweiz überzeugt sind vom künftigen «Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesell-schaft», dann wird bei ihnen auch das Geld fliessen, das die künftigen Studienabgänger ernähren wird. Das sagte der Dominikaner Claudio Monge an einer Tagung am Donnerstag, 14. März, in Freiburg. An der Veranstaltung wurde über die künftige Ausrichtung des neuen Zentrums in Freiburg bera-ten. Dieses soll im Herbst an der Universität Freiburg eröffnet werden.
Zitat von M.HANELGute Zusammenfassung. Allerdings sprach Prof. LOPRIENO nicht von einer laizistischen, sondern einer säkularen Gesellschaft.
Widerstand gegen Ausbildungszentrum für Imame in Freiburg http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/wi...iburg-127737557 Gegen die Pläne für ein nationales Ausbildungs-zentrum für Imame an der Universität Freiburg regt sich Widerstand. Bürgerliche Kantonsparlamentari-er fordern den Regierungsrat in einem Vorstoss auf, die Hochschule zu einem Verzicht zu bewegen.
Direktor der Moschee Lausanne zum künftigen «Zentrum Islam und Gesellschaft» http://kipa-apic.ch/index.php?pw=&na=0,0,0,0,d&ki=252760 Staat muss Synergien zwischen Lehre und Praxis schaffen. Das Projekt «Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft», das an der Universität Freiburg im Herbst gegründet werden soll, darf keinen Anlass geben, der SVP Argumente gegen Muslime zu liefern.
Aktuell keine Imam-Ausbildung am Zentrum für Islam in Freiburg http://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-re...lam-in-freiburg Diesen Herbst wird an der Universität Freiburg das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft eröffnet. Dort soll aber nicht islamische Theologie gelehrt werden ? vielmehr stehen die Beziehungen zwischen dem Islam und der Schweizer Gesellschaft im Fokus.
Zitat von M.HanelAlles hat zwei Seiten, nicht wahr? Einerseits ist es Prinzip wissenschaftlichen Vorgehens, NICHT zu wissen, nicht wissen zu müssen, wie das Ergebnis aussieht. Und andererseits gibt es auch die Klugheit eines Helmut QUALTINGERs: "I was zwoa ned wo i hi wü, ? oba dafia bin i ?"* Doch vielleicht ist über den ISLAM, die islamische Vorgehensweise, dem "Weg der Mitte" der Weg ins Gleichgewicht, ins Zentrum der Gesellschaft zu finden? Eine Illusion, ein Wunschtraum? Möglich - auch Vision und Realität! *schnölla duat!"
Zusammenspiel zwischen Islam und Gesellschaft http://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft...ue&cid=38303348 Von Abdelhafidh Abdeleli, swissinfo.ch 03. April 2014 - 11:00 Im Herbst 2014 könnten die ersten Ausbildungskurse für Imame der Schweiz an der Universität Freiburg beginnen. An einer zweiten nationalen Konferenz wurden Fortschritte für das Projekt erzielt, obwohl Fragen bleiben, insbesondere über den Inhalt des Kurses.