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Fragen an einen Konvertiten

 
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M.M.Hanel
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Anmeldedatum: 16.07.2010
Beiträge: 502
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BeitragVerfasst am: So 02 Nov, 2014 15:35    Titel: Fragen an einen Konvertiten

Fragen für Interview mit Konvertiten

Diese Fragen dürfen gerne kopiert werden und mit eigenen Antworten versehen zurückgeschickt werden (oder auch hier als Forumsbeitrag gepostet werden).

An:
ELIANE FINSCHI: finschieliane@gmail.com<finschieliane@gmail.com>;


- Zuerst mich und meine Arbeit vorstellen und so genau wie möglich zusammenzufassen.

- Vertraulichkeit: Interview vorher schicken, Namen ändern?



1. Könnten sie sich kurz vorstellen? (Beruf, Zivilstand etc.)

Zitat:
Pensionist, verheiratet, 58 Jahre, Österreicher


2. Wie sind sie aufgewachsen? (Religion)

Zitat:
Röm.kath.


o Welchen Einfluss hatte dies für ihr Leben?

Zitat:
Nahm Religion allgemein nicht ernst, wenn es doch im Rahmen dieser Erziehung manch erhebenden Augenblick gab


3. Waren sie religiös als Moslem/Christ? (praktiziert?)

Zitat:
Nein


4. Wann kamen sie erstmals mit der anderen Religion in Kontakt?

Zitat:
Mit 21 Jahren in Rom während der Semesterferien


o Haben sie damals ihre alte Religion (schon) in Frage gestellt?

Zitat:
Nein, hatte sie ja nicht ernst genommen


5. Wie hat sich diese Neugier/Wissensdurst weiterentwickelt?

Zitat:
Durch den Versuch auch diese Religion, den Islam als absurdes Konstrukt menschlichen Geistes zu entlarven. Diese Versuche erwiesen sich trotz aller Intelligenz, Einbildung und Bildung, trotz allen Mühens als nicht erfolgreich.


6. Wie haben sie schliesslich zur neuen Religion gefunden?

Zitat:
Dadurch, dass ich meinen bewussten Kampf gegen Religion und Gott verlor, wie ich aufrichtigerweise zuzugeben hatte … also im Sinne des Worte aufgeben musste und mich der Religion und dem Worte Allahs hingeben musste. Kurz gesagt, erkannte, dass das Relative dem Absoluten unterworfen ist, sein muss – ja sogar sein will, soll und dürfen muss – doch dies bedarf vielleicht weiterer Erklärung, um so verstanden zu werden, wie ich es verstanden haben möchte.


o (Selbststudium, Freunde, Kirche/Moschee, Gebet etc.)

Zitat:
Zuerst nur Selbststudium auf Anlass von Scheich Abdal Aziz (ca. 5 Jahre, später Kontakt zu einem Verein, anderen Muslimen und noch etwa ein Jahr in interpersoneller Ausbildung und Reflexion.


7. Können sie die Gründe für ihren Glaubensübertritt in Worte fassen?

Zitat:
Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber, sich der inneren Überzeugung nach aussen nicht zu schämen, sondern für diese einzustehen mit ganzem Herzen, Geist und Gemüt, Konsequenz der eigenen Überzeugung umfänglich gegenüber – wider alle Hindernisse und Beschwernisse der eigenen Erkenntnis treu zu bleiben.


8. Wie reagierte ihr Umfeld darauf?

Zitat:
Eher ablehnend – aber in erträglichem Rahmen.


9. Was bedeutete dieser Entscheid für ihr eigenes Leben? Welche Folgen hatte es? Hat es sie verändert?

Zitat:
Das Leben hat neu begonnen, wurde neu ausgerichtet und ist ständig in der Entwicklung, hin zum Wohlgefallen Allahs hin ausgerichtet, isA. Natürlich hat diese Entscheidung mich verändert in dieser neuen Ausrichtung (da man deshalb einige Dinge lässt und andere tut und somit ganz andere Wege geht) –aber auch, weil der Mensch in seinem Wesen vergesslich ist, eigensinnig, verführbar, usw. doch die Religion, der Islam, der dies alles berücksichtigt, stellt doch stets das „(Rettungs)Seil Allahs“ zu Verfügung, also die Rechtleitung und Barmherzigkeit Allahs, um die Erschwernisse und Prüfungen, welche diese Welt für ihn bereit hält auf eine Art zu begegnen, dass Gottes Wohlgefallen mit diesem Tun ist – und wer Gottes Wohlgefallen auf sich zieht, dem ist der (umfängliche) Friede gewiss.


10. Hatten sie jemals Zweifel?

Zitat:
Ja – vor der Zeit als Muslim. Jetzt habe ich manchmal Zweifel, ob ich mich genug anstrenge, den Vorgaben des Allerbarmers zu folgen. Doch Zweifel an der Wahrheit der Religion gibt es nicht mehr. Dies liegt einfach daran, dass der Lebendige Gott, der „Mund“ hat und „Gehör“ mit seinen Dienern ständig kommuniziert (und manchmal sind sie bereit zu hören) und ihnen derart Gewissheit ins Herz und den Verstand legt.


11. Gibt es Dinge, die sie immer noch nicht verstehen oder bereuen?

Zitat:
Niemals kann der Mensch alles verstehen … (und es ist KEIN leeres Wort jener, die verstehen, dass sie Dinge sagen wie: – je mehr ich verstehe, umso mehr verstehe ich, dass ich nichts verstehe – und daraus ziehen sie Demut;) zu bereuen gilt es jede Unbedachtsamkeit, jede unrechte Gewalt, jede Nachlässigkeit, jedes Versäumnis Gutes zu tun, jede Übertretung der Vorschriften Gottes (der doch alles vollkommen aus- und angelegt hat) … doch Gott sei Dank gibt es das Gebet und die Liebe, welches diese Reue erleichtert und neue Kraft zur Verbesserung schenkt.


12. Was glauben sie, gibt ihnen der Glaube an einen Gott?

Zitat:
Gewissheit als Geschöpf fehlbar sein zu dürfen, ja zu müssen, gegen diese Fehlbarkeit antreten zu dürfen, in Ruhe, Frieden und Liebe sterben zu dürfen und isA in das Paradies einzutreten.

Trost als fehlbares Geschöpf Verzeihung, Barmherzigkeit und Rechtleitung vom Schöpfer in Übermaß zu erhalten und keinen Grund zu haben traurig zu sein – wie immer die äusseren Umstände auch erscheinen mögen … usw. usw.


o Bereicherung für Leben? … etwas, das andere verpassen?


13. Was bedeutet Religion für sie?

Zitat:
Die Erinnerung daran, dass wir relative Geschöpfe des absoluten Schöpfers sind – und je mehr wir uns in dieser ergebenden Bewusstheit an dies erinnern – umso größere Dankbarkeit, Gnade und Freude zu empfinden.


14. Was sind für sie die grössten Unterschiede der beiden Religionen?

Zitat:
Die eine ist lebendig, wahr und in jedem Moment aktuell – die andere war wahr, lebendig und erfährt kein „update“ mehr.


15. Wie stehen sie heute zum Christentum/Islam (Christen/Moslems)

Zitat:
Mit Nachsicht, mit Strenge, mit Verständnis, mit Verwunderung, mit Mitleid und Bedauern.


16. Wer ist Gott für sie persönlich?

Zitat:
DIE Ursache aller Ursachen – DAS ständig Anwesende und doch ewiglich Verborgene, DER Schöpfer aller Schöpfung.


17. Gibt es noch etwas, das sie gerne sagen würden?

Zitat:
Viel Erfolg wünsche ich Ihnen im Leben und die Annahme der Rechtleitung Gottes.

_________________
Wassalam
M.M. Hanel
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